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Grundsätzlich
sind die Reproduktionsstrategien von freilebenden und parasitischen Lebewesen
nicht verschieden.
Bei
Mikroparasiten herrschen Investitionen in eine rasche Reproduktion mit
kurzen Generationszeiten vor. Man spricht von einer r-Selektion.
R-Strategen produzieren bei optimalen Lebensbedingungen eine große
Zahl von Nachkommen. Trotz grosser Verluste durch Räuber oder Umweltveränderungen
bleiben genügend Individuen um den Arterhalt zu garantieren.
Bei
Makroparasiten beschränkt sich die Vermehrung auf die Ausbildung
von Fortpflanzungsstadien. Makroparasiten haben meist längere Generationszeiten.
Man spricht von einer K-Selektion. KStrategen (K = Kapazitätsgrenze
eines Raums) passen sich selektiv den vorhandenen Lebensbedingungen an.
Durch diese hohe Anpassungsfähigkeit benötigen sie weniger Nachkommen,
um die Arterhaltung zu gewährleisten.
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