Der Endwirt
Wirte, in denen die sexuelle Phase der Reproduktion abläuft, werden Endwirte genannt.
Der Zwischenwirt
Wirte, in denen eine asexuelle oder unisexuelle Fortpflanzung stattfindet, nennen wir Zwischenwirte.
Zwischenwirt von Plasmodium falciparum ist der Mensch, da die sexuelle Fortpflanzung in der Stechmücke stattfindet.
Haupt- und Nebenwirt
Nach ihrer epidemiologischen Bedeutung unterscheiden wir Hauptwirte von Nebenwirten. Hauptwirte sind die für den Parasiten bedeutendsten, Nebenwirte dagegen die nebensächlichsten End- oder Zwischenwirte.
Fehlwirt und Gelegenheitswirt
Die Begriffe Fehlwirt und Gelegenheitswirt (akzidenteller Wirt) haben unterschiedliche Bedeutung:
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Im Fehlwirt gelingt es dem Parasiten nicht, sich normal zu entwickeln.
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Gelegenheitswirte sind Wirte, die nur sehr selten befallen werden, in denen sich der Parasit aber entwickeln kann. Beispiele:
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Sammel- (Warte)wirt
Der Begriff paratenischer Wirt bezeichnet einen Wirt, der für die Entwicklung des Parasiten nicht essentiell ist; daher auch der Name Wartewirt. Die ökologische Bedeutung liegt in der Tatsache, dass Parasiten in paratenischen Wirten aggregieren; daher auch der Name Sammelwirt.
Überträger
Überträger auch Vektoren genannt sind Ektoparasiten, die einen Parasiten von einem Wirt auf den nächsten übertragen und in denen eine Vermehrung und/oder eine Entwicklung stattfindet.
Reservoir
Reservoir bezeichnet die Gesamtheit aller infizierter Wirte, wobei vor allem langlebige, tolerante Wirtsarten und -populationen geeignet sind.
Aus menschlicher Sicht sind Reservoirwirte Tiere, von denen Zoonosen übertragen werden können.
Beispiel:
Wirtsspezifität
Die Wirtsspezifität bezeichnet den spezifischen Anpassungsgrad eines Parasiten an eine bestimmte Wirtsart.
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Hohe Wirtsspezifität: Plasmodium falciparum
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Niedrige Wirtsspezifität: Dicrocoelium dendriticum
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